SAP Basis Leistungsfähigkeit (SAPS) von aktuellen Rechnertypen - SAP Basis

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Leistungsfähigkeit (SAPS) von aktuellen Rechnertypen
SYSTEMKOPIEN
Wenn Sie mit der Menüoption System Erzeugen Modus einen neuen Modus öffnen, wird damit ebenfalls ein Speicherkontext angelegt. Die Daten der Transaktionen, die Sie in den beiden Modi ausführen, liegen damit in unterschiedlichen Speicherbereichen und sind voneinander unabhängig. Modi, die vom Benutzer auf diese Weise explizit geöffnet werden, heißen externe Modi. Auch der Aufruf eines asynchronen RFCs (CALL FUNCTION STARTING NEW TASK) öffnet einen externen Modus. Standardmäßig sind sechs externe Modi möglich, die Anzahl kann über den Systemparameter rdisp/max_alt_modes verändert werden. Ein ABAP-Programm kann auch aus einem Programm heraus implizit einen neuen Modus öffnen, für den dann ebenfalls ein neuer Benutzerkontext angelegt wird. Die ABAP-Befehle dazu sind SUBMIT, CALL TRANSACTION, CALL DIALOG, CALL SCREEN, CALL FUNCTION IN UPDATE TASK und CALL FUNCTION IN BACKGROUND TASK. Vom Programm implizit geöffnete Modi heißen interne Modi.

Das Zero Administration Memory Management vereinfacht die Administration der Speicherverwaltung wesentlich. Die 64-Bit-Architektur macht es möglich, Rechner mit großen Hauptspeichern leichter zu konfigurieren und effektiver zu nutzen. Ab Basisversion 7.40 sind der Roll-Bereich und die damit verbundenen Parameter obsolet. Die zuvor dort verwalteten Daten werden im Extended Memory gespeichert.
Revisionssicheres Berechtigungskonzept toolgestützt generieren und überwachen: Die etablierten Abläufe zur Berechtigungsverwaltung, Rollenbeantragung und -zuteilung sind in Ihrem Unternehmen gar nicht oder nicht an einer zentralen Stelle dokumentiert? In der Revision ist aufgefallen, dass ein schriftliches Berechtigungskonzept nicht existiert, nicht aktuell ist oder die Prozesse nicht den Anforderungen entsprechen?
Finden Sie nur sporadisch hohe Datenbankzeiten, achten Sie im Einzelsatz darauf, ob Sie den Eintrag Note: Tables were saved in the Table buffer finden. Dieser Eintrag zeigt an, dass Tabellen, die von der Datenbank gelesen wurden, im Tabellenpuffer gespeichert werden. Ist das SAP-System nach dem Starten einige Zeit unter Last gelaufen, sollten sich alle benötigten Tabellen im Tabellenpuffer befinden und nicht mehr nachgeladen werden müssen. Finden Sie diesen Eintrag häufig im produktiven Betrieb, deutet dies auf Probleme mit Verdrängungen oder Invalidierungen im Tabellenpuffer hin. Fahren Sie in diesem Fall mit der Analyse in Kapitel 12, »SAP-Pufferung«, fort.

SAP-Basis bezieht sich auf die Verwaltung des SAP-Systems, die Aktivitäten wie Installation und Konfiguration, Lastausgleich und Leistung von SAP-Anwendungen, die auf dem Java-Stack und SAP ABAP laufen, umfasst. Dazu gehört auch die Wartung verschiedener Dienste in Bezug auf Datenbank, Betriebssystem, Anwendungs- und Webserver in der SAP-Systemlandschaft sowie das Stoppen und Starten des Systems. Hier finden Sie einige nützliche Informationen zu dem Thema SAP Basis: www.sap-corner.de.

Der SAP GoingLive Check berücksichtigt dieselben Einflussfaktoren wie das Hardwarepartner-Sizing. Während Letzteres jedoch oft bereits mehrere Monate alt sein kann, erfolgt der SAP GoingLive Check erst unmittelbar vor dem Produktivstart. Damit können Änderungen in der Projektplanung und neueste Erkenntnisse in die Analyse einfließen. Zusätzlich werden von den Servicemitarbeitern bei Bedarf geschäftskritische Transaktionen im Detail analysiert. Damit wird berücksichtigt, wenn ein ungünstiges Customizing oder individuelle Erweiterungen (mithilfe von User-Exits) zusätzliche Last verursachen, die im Standard-Sizing nicht enthalten ist. Wie aber schon eingangs erwähnt: Die Experten der Hardwarepartner und der SAP-Serviceorganisation können ihre Arbeit nur dann zuverlässig machen, wenn die Eingangsdaten aus dem Kundenprojekt zuverlässig und genau sind.

Tools wie "Shortcut for SAP Systems" ergänzen fehlende Funktionen im Bereich der SAP Basis.

Bei SAP HANA dagegen wird der Knoten für die Prozessierung der Anfragen durch die Verteilung der Daten festgelegt.

Beachten Sie jedoch, dass dies je nach Größe des Systems einige Minuten in Anspruch nehmen kann.

Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipseln aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.
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