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Operations
Bei Windows-Betriebssystemen wird nur ein Teil des SAP Extended Memorys vom Workprozess adressiert. Dieser Teil wird durch den Parameter em/address_space_MB konfiguriert. Diese Implementierung hat den Vorteil, dass der gesamte SAP Extended Memory damit größer sein kann als der Adressraum des Workprozesses. Die gesamte Größe des SAP Extended Memorys wird also nur durch die Größe des Auslagerungsspeichers begrenzt. Beachten Sie, dass jeder Workprozess im Prinzip auf alle Objekte, die im SAP Extended Memory abgelegt werden, zugreifen kann, während eines Transaktionsschrittes jedoch nur auf einen Bereich der Größe em/address_space_MB. Der Parameter em/address_space_MB muss so groß konfiguriert sein, dass er die maximale Größe eines Benutzerkontextes (insbesondere ztta/roll_extension*) und den SAP EG Memory umfassen kann. Die Windows-spezifische Implementierung des SAP Memory Managements wird über den Systemparameter es/implementation eingestellt, der bei Windows auf dem Wert view steht und der nicht verändert werden darf. Der SAP Heap Memory ist unter Windows weniger wichtig, da Nicht-DialogWorkprozesse ebenso wie Dialog-Workprozesse zunächst SAP Extended Memory allokieren und diesen »unbegrenzt« zur Verfügung steht. Die SAPProfilparameter abap/heap_area* sind daher überflüssig.

Anhand der Anzahl der Transaktionsschritte können Sie abschätzen, wie oft die Transaktion ausgeführt wurde, wenn Sie wissen, wie viele Transaktionsschritte (Bildwechsel) ein Sachbearbeiter im Mittel pro Vorgang benötigt. Benötigt er z. B. für das Anlegen eines Verkaufsauftrags (Transaktion VA01) etwa fünf Transaktionsschritte (Bildwechsel) und wird für einen ausgewählten Zeitraum eine Anzahl von 100.000 Transaktionsschritten angezeigt, lässt sich auf 20.000 angelegte Verkaufsaufträge schließen. Wenn Sie an den Transaktionen mit der höchsten Aktivität interessiert sind, sortieren Sie daher nach der Anzahl der Schritte.
SE41 Menu Painter
Sogenannte Access Control Lists (ACL) bieten eine gute Möglichkeit zur Absicherung Ihres Gateways, um unerwünschte externe Zugriffe auf die Datenbank des Applikationsservers auszuschließen. Mit Hilfe der ACL-Dateien reginfo und secinfo lässt sich so eine Zugriffskontrolle implementieren, in denen erlaubte als auch verbotene Kommunikationspartner definiert werden können. Die Datei reginfo steuert hierbei das Registrieren von externen Programmen am Gateway, womit also Regeln definiert werden können, die Programme erlauben oder verbieten. Mit Hilfe der Datei secinfo können Sie definieren, welchen Usern der Start eines externen Programms genehmigt wird. Um diese Dateien verwenden zu können, müssen Sie die Kenngrößen gw/reg_info und gw/sec_info setzen (Transaktion RZ11). Nähere Informationen hierzu können Sie dem SAP Note 1408081 entnehmen.

Die Webseite www.sap-corner.de bietet viele nützliche Informationen zum Thema SAP Basis.

Ein oft genutzter Trick von Administratoren ist, Zeitpuffer einzukalkulieren, bevor der nachfolgende Job gestartet wird. Die Pufferzeiten sind nötig, weil man nicht genau vorhersagen kann, wie lange ein Job bis zur Fertigstellung benötigt, da die Dauer von vielen unkalkulierbaren Parametern abhängt. Da es wenig sinnvoll ist, Sicherungen und SAP Jobs gleichzeitig durchzuführen, werden diese Aufgaben meistens nacheinander und nicht parallel erledigt. In komplexeren Umgebungen summieren sich die Datensicherungsdauern, Zeitpuffer und Joblaufzeiten so weit auf, dass die zur Verfügung stehende Zeit nicht mehr ausreicht, alle Aktivitäten im zur Verfügung stehenden Zeitkorridor durchzuführen. Hier können Werkzeuge helfen, die mit Statusabhängigkeiten arbeiten und dann automatisch den nächsten Job starten, wenn sein Vorgängerjob fehlerfrei abgearbeitet wurde.

Mit "Shortcut for SAP Systems" steht ein Tool zur Verfügung, das einige Aufgaben im Bereich der SAP Basis erheblich erleichtert.

Der SAP Web Dispatcher wählt aus der Liste der verfügbaren ABAP-Applikationsinstanzen eine Instanz aus und sendet die Anfrage an den ICM der entsprechenden Instanz.

Der Neustart von Workprozessen ist in diesem Fall also durchaus erwünscht.

Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipseln aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.
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